Du schätzt einen theoretischen Regenwasserertrag für einen gewählten Zeitraum. Daraus folgt keine ausreichend bemessene Speichergröße.
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Rechenweg und Anwendungsgrenzen
Dachprojektion × mm Niederschlag × Abflussbeiwert × Filterwirkungsgrad.
- Werte passend zum Dach und Zeitraum selbst ermitteln. Überlauf, Zeitverteilung und Verbrauch fehlen; keine Speicherbemessung.
- Alle vorbelegten Werte sind Rechenbeispiele und keine allgemeingültigen Hersteller- oder Ausführungsvorgaben.
Produktverbrauch, Ergiebigkeit und Gebinde müssen zu deinem Produkt passen. Beispielwerte sind keine Produktempfehlung.
Diese Angaben brauchst du
Nutze die waagerechte Dachprojektion, einen zum Standort und Zeitraum passenden Niederschlagswert sowie begründete Abfluss- und Filterfaktoren.
Beispiel zum Nachrechnen
Die folgenden Zahlen sind ein Rechenbeispiel. Sie sind keine Vorgabe für Materialauswahl, Dosierung oder Ausführung. Ersetze sie im Rechner durch deine Maße und die Angaben deines Produkts.
| Waagerechte Dachprojektion | 100 m² |
|---|---|
| Niederschlag im gewählten Zeitraum | 700 mm |
| Abflussbeiwert | 0,8 0–1 |
| Filterwirkungsgrad | 0,9 0–1 |
Rechenmodell des Rechners: Waagerechte Dachprojektion × Niederschlag in mm × Abflussbeiwert × Filterwirkungsgrad.
Ergebnis des Beispiels: 50.400 l.
Diesen Fehler vermeidest du
Ein Jahresertrag verteilt sich ungleich auf Regen- und Trockenphasen. Wenn der Speicher bei Regen voll ist, kann ein Teil des Ertrags nicht genutzt werden. Für die Speicherwahl braucht es zusätzlich Bedarf und zeitlichen Verlauf.
Ergebnis weiterverwenden
Halte die verwendeten Maße, Einheiten, Zeiträume und Annahmen zusammen mit dem Ergebnis fest. Ändert sich eine Eingabe, berechnest du neu. Du kannst das Ergebnis in der Projektliste dokumentieren. Ein Flächen-, Kosten- oder Verbrauchsergebnis ist noch keine fertige Materialbestellung.