Bauschuttvolumen und Container berechnen
Du schätzt den Platzbedarf ausgebauten Materials und vergleichst ihn mit einem Containervolumen.
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Rechenweg und Anwendungsgrenzen
Festvolumen × Auflockerungsfaktor; Reserve und vorhandene Kapazität berücksichtigen.
- Traglast, Füllhöhe, Abfalltrennung und Annahmebedingungen können maßgebend sein. Kein Gefahrstoff- oder Entsorgungsnachweis.
- Alle vorbelegten Werte sind Rechenbeispiele und keine allgemeingültigen Hersteller- oder Ausführungsvorgaben.
Produktverbrauch, Ergiebigkeit und Gebinde müssen zu deinem Produkt passen. Beispielwerte sind keine Produktempfehlung.
Diese Angaben brauchst du
Ermittle zuerst das feste Bauteilvolumen. Ein angenommener Auflockerungsfaktor beschreibt zusätzliche Zwischenräume nach dem Ausbau. Trenne unterschiedliche Abfallarten vor der Rechnung.
Beispiel zum Nachrechnen
Die folgenden Zahlen sind ein Rechenbeispiel. Sie sind keine Vorgabe für Materialauswahl, Dosierung oder Ausführung. Ersetze sie im Rechner durch deine Maße und die Angaben deines Produkts.
| Bauteillänge | 5 m |
|---|---|
| Bauteilbreite | 4 m |
| Bauteildicke | 10 cm |
| Auflockerungsfaktor | 1,3 Faktor |
| Nutzbares Containervolumen | 3 m³ |
| Einkaufsreserve | 10 % |
| Bereits verfügbare Containerkapazität | 0 m³ |
Rechenmodell des Rechners: Festvolumen × selbst gewählter Auflockerungsfaktor.
Grundbedarf vor Einkaufsreserve: 2,6 m³. Mit der gewählten Einkaufsreserve von 10 %: 2,86 m³. Danach werden geeigneter Bestand abgezogen und die verbleibenden Mengen auf Einkaufsgebinde gerundet.
- Loser Bauschutt: 1 × 3 m³ (Container), Einkaufsmenge 3 m³
Festvolumen: 2 m³
Diesen Fehler vermeidest du
Ein volumenmäßig passender Container kann die zulässige Masse überschreiten. Entsorgerfreigaben, Füllhöhe und Materialklassifizierung sind separat zu klären. Unbekannte Altbaustoffe nicht für eine bessere Schätzung zerbrechen.
Vor dem Einkauf prüfen
Stimmen Einheit, Fläche und Produktangabe? Ist eine Reserve bewusst gewählt und vorhandenes Material noch geeignet? Übertrage passende Mengen in die Projektliste. Trage dort die genaue Produktbezeichnung ein, bevor du ähnliche Berechnungen zusammenfasst. Unterschiedliche Produkte bleiben getrennte Einkaufspositionen.